Starterliste 2020

Höhepunkt der „Rotary Oldtimer Days Monschau“ ist die Oldtimerausfahrt ( sogenannte Oldtimerrallye ) für Teilnehmer mit eigenem klassischen Fahrzeug. Unser Ziel ist die Gewinnung von leidenschaftlich schönen und nicht alltäglichen Oldtimermodellen um die Zuschauer nachhaltig zu begeistern.

Die max. Teilnehmerzahl beträgt konzeptbedingt ca. 58 Oldtimer, max. aber 60 Teams. Ganz im Selbstverständnis der Veranstaltung – und um den Zuschauern ein Top-Starterfeld zu präsentieren – ist die Regel, bei mehr Anmeldungen als Startplätzen die jüngsten oder aber vielfach vorkommende Modelle auszuselektieren ( max. 2 Fahrzeuge pro Marke und Modell, am Besten mit unterschiedlichen Ausführungen ).  Die Devise lautet „je öller, je döller“ , d.h. Baujahr, Seltenheit, Attraktivität haben Vorrang – nicht das Anmeldedatum. 

Die Bürgermeisterin, Frau Ritter, wird wohl mit Prof. Mario Theissen die Startflagge hissen. Auch dieses Jahr kommen wir wieder in den Genuß, daß Josef Krings als Moderator den Start der Oldtimer sehr unterhaltsam und mit ausgeprägtem Sachverstand moderiert.

Starten werden wir am Samstag, 5.September, auf dem Gelände des Mercedes Benz Autohauses Zittel in 52249 Eschweiler, Rue de Wattrelos 8-10, starten.  Hier erfolgt der Start der ersten Etappe am Samstag ab etwa 11 Uhr im Minutentakt.
Am Sonntag starten die Oldtimer in Monschau 9:00 bis ca. 10:00 Uhr zur Hauptetappe und treffen gegen 16-17:30 Uhr dort wieder am Marktplatz ein zur Freude der Besucher und zum gemütlichen Beisammensein bis zur anschließenden Siegerehrung.

Und dies sind die ersten Anmeldungen für die RODM 2020   ( Stand : 15. Februar 2020 ) : 

Ford Willys Jeep Bj 1943

Ford   Willys Jeep             Bj. 1943
60 PS        2200 ccm          4 Zyl.
Martin Dekker                 /  Erkrath
Jeanette Dekker             /   Erkrath

Original aufgebauter Jeep aus dem 2. Weltkrieg. Die Karosserie wurde 2011 in Mittelfrankreich gefunden, montiert auf
einem Willys Jeep Rahmen mit einen Peugeot Motor. Der zum Fahrzeug gehörige Rahmen wurde in Süd-Holland
gefunden und nach 70 Jahren der Trennung hat man Beides wieder zusammengeführt. Von den ca. 600.000 gebauten Jeeps wurden etwa 200.000 von Ford gebaut, der Rest von Willys Overland. Beim hier startenden Fahrzeug handelt es sich um ein Ford-Funkfahrzeug, welches vollständig funkentstört ist. Es könnte also wieder als Funkjeep genutzt werden.

MG TC 1945

MG         TC                      Bj. 1945
55 PS     1250 ccm           4 Zyl.

Cornelius Brecher      /  Kerpen-Buir
Copilot ist noch nicht bekannt   / 

Mit dem TC von MG gelang der englischen Marke MG der Durchbruch auf dem amerikanischen Automarkt. Die GIs nahmen nach Ende des 2. Weltkrieges viele dieser Midgets als Souvenir mit über den großen Teich. Pures Roadster Feeling. Dieser TC ist bereits seit mehr als 30 Jahren im Familienbesitz, ursprünglich wurde er nach Südafrika exportiert. Das Photo zeigt ihn in Nörvenich als Kontrastausstellungsstück vor einer der wenigen noch flugtauglichen Militärmaschinen der Bundeswehr    🙂

 

Moskwitsch 401 Bj. 1952

Moskwitsch   401           Bj.  1952
26 PS       1100 ccm        4 Zyl.

Silvia Cottin / Roetgen
Copilot(in) noch unbekannt

Es handelt sich bei diesem erstmalig bei der „RODM“ startenden Moskwitsch um eine beinahe exakte sowjetrussische Kopie des Opel Kadett Olympia 38. Dieses Fahrzeug wurde in der Nähe von Leningrad (St. Petersburg) mit in Deutschland demontierten Maschinen gebaut, anfangs zum Teil auch mit Hilfe deutscher Kriegsgengenen.

Mercedes Benz 220 Cabrio B Bj. 1952

Mercedes Benz  220 B  Cabrio   Bj. 1952
80 PS                    2171 ccm          6 Zyl. 

Dr. Horst J. Heiber                /  Bocholt
Anna-Marie Heiber                /  Bocholt

Dieses 220er Cabrio B ( Typ W187 mit Bauform B = 5 Sitzplätze) wurde 1952 in Schwetzingen ausgeliefert und gelangte später in die USA. 1993 Rückführung und vollständige Restauration. Der Motor vom Typ M180 war der erste Kurzhuber von Daimler Benz mit 6 Zyxlindern und obenliegender Nockenwelle. Bis 1989 war dieser Motor ständig verbessertes Grundbaumuster bei Daimler-Benz in der Produktion. Vom B-Cabriolet wurden 997 Exemplare gebaut. Mit mehr als 18.000 Fahrzeugen vom Typ 220 begann bei Mercedes die Aufholjagd gegenüber dem Opel Kapitän (2,4Ltr. Hubraum; 58 PS). Opel verkaufte im vergleichbaren Zeitraum mehr als 48 Tsd. Kapitäne. Seit der Restaurierung hat das Auto mehr als 30.000 km abgespult.

Jaguar XK 120 OTS Bj. 1953

Jaguar XK 120  OTS        Bj. 1953
180 PS      3400 ccm         6Zyl. 

Claus-Ernst Bell            /  Aachen
Patrick Bell                    /  Aachen

Dieser Text wird noch aktualisiert werden : Dieser schicke Jaguar XK 120 OTS wurde in die USA erstausgeliefert. Der XK wurde vom jetzigen Eigner behutsam restauriert und ist nach wie vor in der original-Farbgebung und besitzt den Original-Motor und -Getriebe.

Mercedes Benz 220 S Bj. 1958

Mercedes Benz  220 S Cabrio   Bj. 1958
106 PS                2200 ccm           6 Zyl.

Horst Weber              /  Aachen
Dagmar Weber          /  Aachen

Das Mercedes 220S Cabrio ist die erste Pontonkonstruktion von Mercedes Benz, das die Scheinwerfer bereits im Kotflügel trägt. Diese Pontonmodelle wiesen eine selbsttragende Karosserie auf und wurden ausschliesslich mit 6-Zyl.-Motoren ausgestattet. Von diesem Fahrzeugtyp zählt man 2178 Stück gebaute Stück. Dieses 220S Cabrio wurde Anfang der 80iger Jahre komplett
restauriert und befindet sich seit 1993 im Besitz der Familie Weber.

Jaguar XK 150 FHC Coupé Bj. 1959

Jaguar  XK 150  FHC Coupé    Bj. 1959
220 PS                3400 ccm         6Zyl.

Dr. Gerd Froning            /  Aachen
Margit Froning                /  Aachen

Dieses XK150 FHC Coupé wurde nach New York erstausgeliefert. und dann nach Kalifornien verkauft. Eine Korrespondenz mit der damaligen Besitzerin, die sich im Türrahmen verewigt hat, existiert noch. 1990 Re-Import nach Europa und drei wechselnde Besitzer. Seit 2016 in den jetzigen Händen, mit umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen. Der Wagen hat noch 60% Original-lackierung, den ursprünglichen Motor, ein Overdrive-Getriebe und weitere Extras, die damals als Sonderausstattung bestellt werden konnten.

Lincoln Premiere Bj. 1959

Lincoln    Premiere            Bj. 1959
350 PS     7048 ccm            8 Zyl.

Reiner Wohlberg              /  Köln
Herr Hansmann                /   Stolberg

Bei diesem Straßenkreuzer handelt es sich um eine 4-türige Limousine. Dieser Fahrzeugtyp wurde in der Form nur ein Jahr gebaut, entsprechend selten sind diese Fahrzeuge. Dieses Modell Premiere wurde bei der Auflösung eines Museums in den Niederlanden erworben. Zuletzt zugelassen war der Lincoln in den USA in Scotsdale, Arizona. Beim Kauf wies die Karosserie keinerlei Korrosion auf, das Fahrzeug war aber mechanisch verschlissen. Im Laufe der Jahre hat man die Mechanik schrittweise überholt, weitere Arbeiten stehen aber noch an.

Mercedes Benz 190 SL Bj. 1960

Mercedes Benz   190 SL  Cabriolet     Bj. 1960
105 PS                   1900 ccm                   4 Zyl. 

Detlev Schultz          /  Bocholt
Petra Schultz           /   Bocholt

Der 190SL ( SL=Sport Leicht, Werkscode W121 BII) wurde auf der Plattform der ersten Ponton-Modelle des 180er/190er MB entwickelt. Die Initiative dazu kam vom seinerzeitigen Mercedes-Benz Importeur aus den USA. Gabaut wurden zwischen 1955 bis 63 insgesamt 25881 Einheiten, von denen 10368 in die USA gingen. So fuhr eine alte Lady aus San Francisco diesen Wagen jetzt am Start in Monschau bis 1998 ! Der jetzige Eigentümer ließ das Fahrzeug lediglich lackieren und mit neuen Polstern versehen; ansonsten ist der 190SL das San Francisco-Fahrzeug im Originalzustand. Seitdem genießt er mit dem 190er das open-air-Autowandern in England, danach in Luxemburg und nunmehr wieder in Bocholt.

Austin Healey 3000 MK II Bj. 1961

Austin Healey 3000 MK II     Bj. 1961
138 PS             3000 ccm       6 Zyl.

Sigrid Brecher              /  Buir
Coletta Brecher u. Dagmar Hensen

Bei diesem AH 3000 handelt es sich um den
kernigen Healey 3000 BT7/MKII, als seltenen MK II 2+2 in Dreivergaserversion, die auch stark im Rallyesport vertreten waren, gefahren von Sigrid Brecher und copilotiert von ihrer Tochter Coletta mit der Freundin Dagmar Hensen. Ein reinrassiges Damenteam erster Güte, viel Spaß und Freude sind bei jeder DK oder SP garantiert !

Jaguar MK II Bj. 1961

Jaguar        MK II               Bj. 1961
220 PS        3781 ccm        6 Zyl.

Wolfgang Sachs                 /  Aachen
Bernhard Stein                    /  Aachen

1961 war der Jaguar MK II der schnellste PKW Europas. Der erste Eigentümer dieses erstmalig in Monschau startenden Jaguar MK2 war ein Schweizer, deswegen stellt sich dieser Oldtimer auch mit Linkslenkung vor. Sieben Jahre lang wurde dieser „Raubkatze“ von einem Ford-Mitarbeiter und seinen Kollegen restauriert. Der
jetzige Eigner hat das Fahrzeug seit 2001 in seinem Besitz.

Lancia Flavia Cabrio Bj. 1963

Lancia  Flavia Cabrio        Bj. 1963
90 PS        1500 ccm          4 Zyl.

Stefan Düren                      /  Bonn
Alexandra Düren                 /  Bonn

Diese wunderschöne Lancia Flavia wurde nur aufs behutsamste restauriert und befindet sich in einem tollen Zustand. Es gibt nur noch wneige Exemplare von diesem Autotyp. Er gehörte ursprünglich dem Präsidenten des Lancia-Clubs Deutschland und nach seinem Tod verkaufte die Witwe die Flavia an Fam. Düren, erst nachdem sie nach einem längeren Gespräch die „Dürens“ als würdig befunden hatte. Ihr ging es nämlich darum, daß das Auto nicht zu einem Spekulationsobjekt verkommt, sondern von einer Familie bewegt und benutzt wird. Das hat der neue Eigner vor, die RODM in Monschau ist dafür eine tolle Gelegenheit.

Sunbeam Tiger Mark I Bj. 1965

Sunbeam Tiger Mark I      Bj. 1965
200 PS        4700 ccm        8 Zyl. 

Markus Lauscher           /  Rurberg
Nadine Jansen              /  Rurberg

Dieser kleine, britische Roadster basiert auf dem vierzylindrigen Sunbeam Alpine. Nachdem Carroll Shelby einen Prototyp mit einem Ford 8-Zylinder anfertigte, wurde die Serienproduktion unter dem Namen Tiger eingeleitet. Über 3 Jahre wurden ca. 7.000 Tiger Sunbeam hergestellt. Der hier gemeldete Tiger Mark I ist ursprünglich in England zugelassen worden. Der damalige Besitzer ist dann in 2001 auf den Kontinent ausgewandert und hat bei der Restaurierung den Umbau auf Links-lenkung vorgenommen. In Deutschland ist dieses Sunbeam Tiger seit 2014 und seit Anfang 2018 in der Eifel beheimatet.

Pontiac Catalina 4 dr. Bj. 1965

Pontiac Catalina 4 dr.  Hardtop  Bj. 1965
356 PS                 7000 ccm          V8 Zyl.

Axel Feldhoff              /  Köln
Bruni Riemer              /  Köln

Das „american muscle car“ wurde 2007 aus Oakland/ Kalifornien importiert. Es wurde aus Erstbesitz (!) übernommen und in Deutschland umgerüstet und restauriert. Mit einem begeisternden V8 Klang ist es jetzt ein optimaler „Cruizer“ für die schönen Tage im Jahr. Nach erfolgter Motorrevision nun mit ganzen 7 ltr. Hubraum und 356PS V8 Cruising-Spaß-Pur. Ohne fehlende B-Säule bedeutet das jede Menge Platz für Cabrio-feeling trotz mit festem Dach. …und der Motorsound, V8-Brammeln vom Allerfeinsten…. !

Jaguar 420 G Bj. 1967

Jaguar    420 G                Bj. 1967
265 PS    4200 ccm          6 Zyl.

Andreas Nawrot         /  Kerpen-Buir
Andrea Nawrot           /  Kerpen-Buir
sowie im Fond Susanne Pohl und Hans-Georg Pohl

Der 420G gehört mit einer Länge von 5,13 Metern zu den „classic saloons“ der Marke Jaguar, von Kennern liebevoll die BIG G´s genannt. Als Nachfolger des MK X ist diese Variante als Linkslenker gerade mal 1125 mal gebaut worden. Er gilt als Grand Seigneur der großen Karossen der 60er Jahre und stand dem Rolls Royce in Luxus und Design in Nichts nach. Die Technik ist nahezu identisch der im Jaguar E-Type mit phantastischen Fahrleistungen. Das Team Nawrot tritt zu viert in
Monschau an. Platz und Leistung gibt es im Jag ja genug…

Jaguar E-Type S1 4,2 FHC Bj. 1967

Jaguar  E-Type S1 4.2 FHC Coupé  1967
210 PS                 4200 ccm        6 Zyl.

Rainer Lehnen          /  Mönchengladbach
Ulla Lehnen              /  Mönchengladbach

Hier handelt es sich um eines der letzten Serie 1 Coupés mit 4,2 ltr. Motor. Dieser „E-Type“ wurde erstmalig in Rom 1967 zugelassen und 1985 nach Deutschland importiert. Seit 1987 befindet er sich im aktuellen Besitz und wurde vom Eigentümer 1990-2005 zum großen Teil in Eigenarbeit aufwändig bis zur blanken Rohkarosserie restauriert. Beim Wiederaufbau wurden möglichst viele Teile wieder aufgearbeitet und es mußte nur wenig ersetzt werden. Zahlreiche Detailverbesserungen wurden vorgenommen : 5-Gang-Getriebe, Edelstahl-Fächerkrümmer-Auspuff, Alukühler, verstärktes Fahrwerk und Differential, 4-Kolben-Bremsanlage ( sehr sinnvoll wegen zu kleiner Originalbremsen ), Colorverglasung, Voll-Leder-Ausstattung und Hosenträgergurte.

Jaguar E-Type Coupé S1 2+2 Bj. 1968

Jaguar E-Type  2+2   4.2       Bj. 1968
220 PS               4200 ccm     6 Zyl. 

Henner Clasen          /  Aachen
Ela Clasen                /  Aachen

Dieses E-Type Coupé 2+2 ( also 2 Sitze vorne und 2 „Notsitze“ hinten) wurde vom Werk nach Kalifornien aus-geliefert. Dort errang es 1983 den 2. Platz beim Concours Caledonien California. 1991 wurde das Fahrzeug nach Deutschland importiert. Einer der ersten Jaguar E-type 2+2. 2016 bekam der E-Type dann eine Restau-ration der Verschleißteile und eine komplette Neulackierung. So und mit roter Lederausstattung ist der E-Type ein tolles Fahrzeug zum genußvollen Cruisen.

Lamborghini Espada S1 Bj. 1969

Lamborghini  Espada S1     Bj. 1969
320 PS            3998 ccm       12 Zyl. 

Werner Baumann             /  Krefeld
Christopher Baumann      /  Krefeld

Im Jahr 2015 wurde der Lamborghini Espada S1 aus italienischem Vorbesitz im guten Zustand und mit „matching numbers“ erworben. Nach fast 5 jähriger Vollrestauration ist der Espada zwar immer noch „alt“, aber „besser als neu“. Mehr Text zu dieser „Bella“ folgt in Kürze….als auch das richtige Photo

Audi 100 Coupé S Bj. 1971

Audi 100    Coupé               Bj. 1971
112 PS       1958 ccm           4 Zyl.

Thomas Lauscher          /  Monschau
Werner Maassen            /  Monschau

Mit dem Modell 100 Coupé S fand Audi zur feinen Linie – ein Meilenstein, nicht nur im Design : zum ersten Mal spielte ein Charaktertyp aus Ingolstadt in der Jetset-Klasse mit. Von den knapp 30.000 gebauten Wagen existieren heute nur noch etwa 400 Stück. Dieses Fahrzeug wurde im Dezember 1971 in Schweden zugelassen und kam 2012 nach Deutschland zurück. 2017 wurde der Audi 100 neu lackiert sowie der Motor und das Getriebe überholt.

Renault Alpine A110 1975

Renault  Alpine A110  S1600     Bj. 1975
100 PS                1600 ccm         4 Zyl.  

Christoph Kerz             /  Aachen
Felix Memminger          /  Aachen

Zum zweiten Mal können die Zuschauer einen begeistert
geformten Renault Alpine A110 zur RODM-Veranstaltung
bewundern, was uns sehr freut. Diese Alpine A110 ist 1975 in Deutschland ausgeliefert worden. Anfang 2000 wurde die Alpine dann von einem Autoliebhaber bei Charleroi gekauft. Der neue Alpinebesitzer und sein Freund, der Betreiber einer Reparaturwerkstatt war und über die Grenzen bekannter Alpine-Spezialist, rüsteten das Fahrzeug zur Rallyetauglichkeit auf und betrieben gemeinsam damit moderaten Amateurrallyesport. U.a. bestritten sie mehrfach die Rallye Korsika. Altersbedingt haben sich diese Herren von ihrer „Alpine-Leidenschaft“ getrennt und es gelangt dem jetzigen Besitzer diese Alpine A110 mit schöner Geschichte zu „ergattern“, die dem Team Kerz eine Menge Freude bereitet. Die Teilnahme an Rallyes wie der in Korsika sind schöne Träume, aber hoffentlich keine Schäume.

Jaguar XJ Coupé 4,2 Bj. 1975

Jaguar XJ   Coupé   4,2       Bj. 1975
172 PS        4235 ccm           6 Zyl.

Karl-Heinz Empel           /  Krefeld
Elisabeth Roth-Empel    /  Krefeld

Bereits auf der IAA von 1973 war das neue Coupé als sicher attraktivste Variante der Serie II angekündigt worden. aber erst 1975 konnte es als XJ 4.2C Two-Door in die Serienproduktion gehen. In der kurzen Bauzeit wurden lediglich rund 1250 Fahrzeuge prodiziert. Dieser Jaguar XJ wurde 1975 an einen italienischen Industriellen in Mailand ausgeliefert und war bis 2018 in einer Hand. Dieser wunderschöne Jaguar ist im absoluten Originalzustand – durch Jaguar-Heritage-Vertificate bestätigt.

 

Lancia Stratos 1976

Lancia      Stratos HF        Bj. 1976
215 PS      2400 ccm          V6 Zyl.

Dr. Thomas Mönks         /  Krefeld
Gerrit Mönks                   /  Krefeld

Anfang der 70er Jahre entwickelte Lancia den Stratos HF mit dem Ziel, an alte Rallyeerfolge anzuknüpfen. Dies gelang drei Jahre in Folge, mit dem Gewinn der Rallye WM. Zur Homologation wurden ca. 500  Straßen-autos bei Bertone geordert. Dieser Lancia Stratos ist seit seiner Erstzulassung in Deutschland. Sein Motor aus dem Ferrari Dino wurde renntechnisch überarbeitet und leistet 220PS ( statt im Dino 195PS ) bei einem Fahrzeuggewicht von ca. 970 kg. Im Stratos ist der Vergaser gegenüber seinem Ferrari-Pendant DINO 246GT(S) weit besser positioniert, d.h. er ärgert nicht mit Aussetzer bei Kurvenfahrten.