Starterliste 2020

Höhepunkt der „Rotary Oldtimer Days Monschau“ ist die Oldtimerausfahrt ( sogenannte Oldtimerrallye ) für Teilnehmer mit eigenem klassischen Fahrzeug. Unser Ziel ist die Gewinnung von leidenschaftlich schönen und nicht alltäglichen Oldtimermodellen um die Zuschauer nachhaltig zu begeistern.

Die max. Teilnehmerzahl beträgt konzeptbedingt ca. 60 Oldtimer-Teams. Ganz im Selbstverständnis der Veranstaltung – und um den Zuschauern ein Top-Starterfeld zu präsentieren – ist die Regel, bei mehr
Anmeldungen als Startplätzen die jüngsten oder aber vielfach vorkommende Modelle zu selektieren.
( max. 2 Fahrzeuge pro Marke und Modell, am Besten in unterschiedlichen Ausführungen ). Die Devise lautet „je öller, je döller“ , d.h. Baujahr, Seltenheit, Attraktivität haben Vorrang – nicht das Anmeldedatum. 

Die Bürgermeisterin, Frau Ritter, wird wohl mit Prof. Mario Theissen die Startflagge hissen. Dieses Jahr kommen wir wieder leider nicht mehr in den Genuß, daß Josef Krings als Moderator den Start der Oldtimer sehr unterhaltsam und mit ausgeprägtem Sachverstand moderiert. Krankheitsbedingt möchte er die RODM 2020 aussetzen und wir alle wünschen unserem lieben Josef Krings gute Besserung. So suchen wir leider nach einem „Nachwuchs-Sprecher“, der die ca. 60 Oldtimer unserem Publikum vorstellt.

Starten werden wir am Samstag, 5.September, auf dem Gelände des Mercedes Benz Autohauses Zittel in 52249 Eschweiler, Rue de Wattrelos 8-10, starten.  Hier erfolgt der Start der ersten Etappe am Samstag ab etwa 11 Uhr im Minutentakt.
Am Sonntag starten die Oldtimer in Monschau 9:00 bis ca. 10:00 Uhr zur Hauptetappe und treffen gegen 16-17:30 Uhr dort wieder am Marktplatz ein zur Freude der Besucher und zum gemütlichen Beisammensein bis zur anschließenden Siegerehrung.

Und dies sind die ersten Anmeldungen für die RODM 2020   ( Stand : 28. März 2020 ) : 

Armstrong Siddeley MK II Drophead Coupé Bj. 1935

Armstrong Siddeley MK II Drophead Coupé   1935
30 PS                         1434 ccm             6 Zyl.

Bernd Lehmann                     /  Kreuzau
Ursula-Lehmann-Mertens      /   Kreuzau

Dieses Fahrzeug ist das einzig bekannte von 56 gebauten Drophead Coupés des Karosserieherstellers Malty Coachworks in Folkstone ( Aluminiumbeplankung auf Eschenholzrahmen ). Es wurde seinerzeit beworben als „go-anywhere car  for the daughters of gentlemen“. Der seitengesteuerte 1,4 Liter 6-Zylindermotor treibt über ein 4-Gang-Wilson-Vorwahlgetriebe den Armstong Siddely an. Drei fest installierte Scherenwagenheber erleichtern den Radwechsel. ( Das nennt man kundenfreundlich ! Kein Betteln um ein Ersatzrad wie heutzutage… ). Die Automarke Armstrong Siddeley entstand 1919 aus dem Zusammenschluß der Siddeley Deasy Company und Armstrong Whitworth, wurde 1935 von Hawker Aircraft und 1960 schließlich von Rolls-Royce übernommen.

Ford Willys Jeep Bj 1943

Ford   Willys Jeep             Bj. 1943
60 PS        2200 ccm          4 Zyl.
Martin Dekker                 /  Erkrath
Jeanette Dekker             /   Erkrath

Original aufgebauter Jeep aus dem 2. Weltkrieg. Die Karosserie wurde 2011 in Mittelfrankreich gefunden, montiert auf
einem Willys Jeep Rahmen mit einen Peugeot Motor. Der zum Fahrzeug gehörige Rahmen wurde in Süd-Holland
gefunden und nach 70 Jahren der Trennung hat man Beides wieder zusammengeführt. Von den ca. 600.000 gebauten Jeeps wurden etwa 200.000 von Ford gebaut, der Rest von Willys Overland. Beim hier startenden Fahrzeug handelt es sich um ein Ford-Funkfahrzeug, welches vollständig funkentstört ist. Es könnte also wieder als Funkjeep genutzt werden.

MG TC 1945

MG         TC                      Bj. 1945
55 PS     1250 ccm           4 Zyl.

Cornelius Brecher      /  Kerpen-Buir
Copilot ist noch nicht bekannt   / 

Mit dem TC von MG gelang der englischen Marke MG der Durchbruch auf dem amerikanischen Automarkt. Die GIs nahmen nach Ende des 2. Weltkrieges viele dieser Midgets als Souvenir mit über den großen Teich. Pures Roadster Feeling. Dieser TC ist bereits seit mehr als 30 Jahren im Familienbesitz, ursprünglich wurde er nach Südafrika exportiert. Das Photo zeigt ihn in Nörvenich als Kontrastausstellungsstück vor einer der wenigen noch flugtauglichen Militärmaschinen der Bundeswehr    🙂

 

Mercedes Benz 170 SCA Cabrio A Bj. 1951

dav

Mercedes Benz  170 SCA    Cabrio A           Bj.  1951
52 PS         1767 ccm              4 Zyl.

Heribert Ossemann                          / Eupen
Mikael Ossemann                             / Mützenich

Fahrzeuge dieses Typs 170S Cabrio A (zweitürig) wurden von Mai 1949 bis Nov. 1951 hergestellt. In diesem Zeitraum fertigte Mercedes nur ganze 830 Stück. Der damalige Preis bei Produktankündigung : 15.000,- DM, was dem Wert eines Einfamilienhauses entsprach. Heute befinden sich weltweit noch ca. 220 Fahrzeuge im Umlauf. Vom 4-sitzigen 170 S Cabrio B wurden 1.603 Stk. und von der Limousine 28.764 Stück gebaut. Als Nachfolger des 170V wurde die „Sonderklasse“ im Mai 1949 vorgestellt. Somit handelt es sich um das erste Modell von Mercedes-Benz, das als S-Klasse vorgestellt worden ist.

Mercedes Benz 220 Cabrio B Bj. 1952

Mercedes Benz  220 B  Cabrio   Bj. 1952
80 PS                    2171 ccm          6 Zyl. 

Dr. Horst J. Heiber                /  Bocholt
Anna-Marie Heiber                /  Bocholt

Dieses 220er Cabrio B ( Typ W187 mit Bauform B = 5 Sitzplätze) wurde 1952 in Schwetzingen ausgeliefert und gelangte später in die USA. 1993 Rückführung und vollständige Restauration. Der Motor vom Typ M180 war der erste Kurzhuber von Daimler Benz mit 6 Zyxlindern und obenliegender Nockenwelle. Bis 1989 war dieser Motor ständig verbessertes Grundbaumuster bei Daimler-Benz in der Produktion. Vom B-Cabriolet wurden 997 Exemplare gebaut. Mit mehr als 18.000 Fahrzeugen vom Typ 220 begann bei Mercedes die Aufholjagd gegenüber dem Opel Kapitän (2,4Ltr. Hubraum; 58 PS). Opel verkaufte im vergleichbaren Zeitraum mehr als 48 Tsd. Kapitäne. Seit der Restaurierung hat das Auto mehr als 30.000 km abgespult.

Moskwitsch 401 Bj. 1952

Moskwitsch   401           Bj.  1952
26 PS       1100 ccm        4 Zyl.

Silvia Cottin / Roetgen
Copilot(in) noch unbekannt

Es handelt sich bei diesem erstmalig bei der „RODM“ startenden Moskwitsch um eine beinahe exakte sowjetrussische Kopie des Opel Kadett Olympia 38. Dieses Fahrzeug wurde in der Nähe von Leningrad (St. Petersburg) mit in Deutschland demontierten Maschinen gebaut, anfangs zum Teil auch mit Hilfe deutscher Kriegsgengenen.

Jaguar XK 120 OTS Bj. 1953

Jaguar XK 120 SE  OTS     Bj. 1953
180 PS       3400 ccm           6Zyl. 

Claus-Ernst Bell             /  Aachen
Thomas Huppertz          /  Aachen

Ab 1951 bot Jaguar eine Version unter der Bezeichnung XK120SE ( SE steht für Special Equipment ) mit einer leistungsstärkeren 180-bhp-Maschine (134kW), einer umfangreicheren Ausstattung und mit Speichenrädern an (wobei die Spats entfielen ). Mit diesem Motor war eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km(h zu erreichen. Äußerlich war dieses stärkere Modell an seinem Doppelauspuff erkennbar. Das SE-Paket enthielt außerdem härtere Federn an den Radaufhängungen. Dieser Jaguar wurde behutsam auf rostfreier Basis restauriert und präsentiert sich heute mit originalem Motor, Getriebe und Farbgebung.

Triumph TR 3 A 1957

Triumph      TR 3 A             Bj. 1957
100 PS        1998 ccm         4 Zyl.

Prof. Dr. Adam Kurzeja        /  Aachen
Andrea Kurzeja                    /  Aachen

Der TR3 erschien als Nachfolger des TR2 im September 1955. Als Neuheit hatte der TR3 an den Vorderrädern Scheibenbremsen. Ein Großteil der Fahrzeuge wurde in die USA exportiert, nur 1286 blieben als Rechtslenker in Großbritannien. 1957 wurde der TR3 überarbeitet, hierbei wurde vor allem das Aussehen verändert. Der TR3A erhielt einen breiteren Kühlergrill, ein abschließbares Handschuhfach und Türgriffe an der Außenseite. Die Bezeichnung TR3A ist keine offizielle Bezeichnung, sondern wurde nur umgangssprachlich verwendet, weil er zum größten Teil in die USA ausgeliefert wurde. Es wird geschätzt, daß heute noch ca. 8500 Exemplare existieren.
Das teilnehmende Team hat mit diesem TR3A an diversen Oldtimerveranstaltungen teilgenommen, so der Bavaria Rallye, Coup de Spa, AKV Rallye und der „Classics à la carte“ von 2002-2016. Dieser TR3 ist kein Scheunenfund, aber ein „Kistenfund“ aus dem Hamburger Zollhafen vor 35 Jahren. Da kein Käufer und kein Zahler, haben die jetzigen Eigner aus Spaß bei der Versteigerung des Altbestandes beim Zollamt
teilgenommen, ganau das in DM geboten, was der wagen neu in Amerika gekostet hat, 5775 US$. Damit begann das Abenteuer TR3A… ( das Abenteuer scheint sich  zur Liebe entwickelt zu haben… )

Mercedes Benz 220 S Bj. 1958

Mercedes Benz  220 S Cabrio   Bj. 1958
106 PS                2200 ccm           6 Zyl.

Horst Weber              /  Aachen
Dagmar Weber          /  Aachen

Das Mercedes 220S Cabrio ist die erste Pontonkonstruktion von Mercedes Benz, das die Scheinwerfer bereits im Kotflügel trägt. Diese Pontonmodelle wiesen eine selbsttragende Karosserie auf und wurden ausschliesslich mit 6-Zyl.-Motoren ausgestattet. Von diesem Fahrzeugtyp zählt man 2178 Stück gebaute Stück. Dieses 220S Cabrio wurde Anfang der 80iger Jahre komplett
restauriert und befindet sich seit 1993 im Besitz der Familie Weber.

Mercedes Benz 190 SL 1958

Mercedes Benz  190 SL  Cabriolet      Bj. 1958
109 PS                  1900 ccm                    4 Zyl. 

Prof. Thomas Prefi             /  Aachen 
Christa Thelen-Prefi           /  Aachen

Wo ist wohl der der schwarze Mercedes-Benz 190 SL der Rosemarie Nitribitt geblieben ? Er ist in Deutschland verblieben oder garnicht nach Übersee verkauft worden, wie es in „Der Spiegel“ Ausgabe 43 von 1958 stand ? Dieser hier ist es jedenfalls nicht, obwohl er als er 1958 an einen amerikanischen Offizier ausgeliefert wurde, schwarz war. Dieser California Dream Boy kam 1996 ziemlich abgehalfert nach Deutschland zurück, wurde bis 2001 als „Silberpfeil“ wieder aufgebaut und nimmt seit 2001 wieder am Straßenverkehr teil – aber nur im Sommer.

Jaguar XK 150 FHC Coupé Bj. 1959

Jaguar  XK 150  FHC Coupé    Bj. 1959
220 PS                3400 ccm         6Zyl.

Dr. Gerd Froning            /  Aachen
Margit Froning                /  Aachen

Dieses XK150 FHC Coupé wurde nach New York erstausgeliefert. und dann nach Kalifornien verkauft. Eine Korrespondenz mit der damaligen Besitzerin, die sich im Türrahmen verewigt hat, existiert noch. 1990 Re-Import nach Europa und drei wechselnde Besitzer. Seit 2016 in den jetzigen Händen, mit umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen. Der Wagen hat noch 60% Original-lackierung, den ursprünglichen Motor, ein Overdrive-Getriebe und weitere Extras, die damals als Sonderausstattung bestellt werden konnten.

Lincoln Premiere Bj. 1959

Lincoln    Premiere            Bj. 1959
350 PS     7048 ccm            8 Zyl.

Reiner Wohlberg              /  Köln
Herr Hansmann                /   Stolberg

Bei diesem Straßenkreuzer handelt es sich um eine 4-türige Limousine. Dieser Fahrzeugtyp wurde in der Form nur ein Jahr gebaut, entsprechend selten sind diese Fahrzeuge. Dieses Modell Premiere wurde bei der Auflösung eines Museums in den Niederlanden erworben. Zuletzt zugelassen war der Lincoln in den USA in Scotsdale, Arizona. Beim Kauf wies die Karosserie keinerlei Korrosion auf, das Fahrzeug war aber mechanisch verschlissen. Im Laufe der Jahre hat man die Mechanik schrittweise überholt, weitere Arbeiten stehen aber noch an.

Mercedes Benz 190 SL Bj. 1960

Mercedes Benz   190 SL  Cabriolet     Bj. 1960
105 PS                   1900 ccm                   4 Zyl. 

Detlev Schultz          /  Bocholt
Petra Schultz           /   Bocholt

Der 190SL ( SL=Sport Leicht, Werkscode W121 BII) wurde auf der Plattform der ersten Ponton-Modelle des 180er/190er MB entwickelt. Die Initiative dazu kam vom seinerzeitigen Mercedes-Benz Importeur aus den USA. Gabaut wurden zwischen 1955 bis 63 insgesamt 25881 Einheiten, von denen 10368 in die USA gingen. So fuhr eine alte Lady aus San Francisco diesen Wagen jetzt am Start in Monschau bis 1998 ! Der jetzige Eigentümer ließ das Fahrzeug lediglich lackieren und mit neuen Polstern versehen; ansonsten ist der 190SL das San Francisco-Fahrzeug im Originalzustand. Seitdem genießt er mit dem 190er das open-air-Autowandern in England, danach in Luxemburg und nunmehr wieder in Bocholt.

Austin Healey 3000 MK II Bj. 1961

Austin Healey 3000 MK II     Bj. 1961
138 PS             3000 ccm       6 Zyl.

Sigrid Brecher              /  Buir
Coletta Brecher u. Dagmar Hensen

Bei diesem AH 3000 handelt es sich um den
kernigen Healey 3000 BT7/MKII, als seltenen MK II 2+2 in Dreivergaserversion, die auch stark im Rallyesport vertreten waren, gefahren von Sigrid Brecher und copilotiert von ihrer Tochter Coletta mit der Freundin Dagmar Hensen. Ein reinrassiges Damenteam erster Güte, viel Spaß und Freude sind bei jeder DK oder SP garantiert !

Jaguar MK II Bj. 1961

Jaguar        MK II               Bj. 1961
220 PS        3781 ccm        6 Zyl.

Wolfgang Sachs                 /  Aachen
Bernhard Stein                    /  Aachen

1961 war der Jaguar MK II der schnellste PKW Europas. Der erste Eigentümer dieses erstmalig in Monschau startenden Jaguar MK2 war ein Schweizer, deswegen stellt sich dieser Oldtimer auch mit Linkslenkung vor. Sieben Jahre lang wurde dieser „Raubkatze“ von einem Ford-Mitarbeiter und seinen Kollegen restauriert. Der
jetzige Eigner hat das Fahrzeug seit 2001 in seinem Besitz.

Mercedes Benz 300 SL Roadster Bj. 1963

Mercedes Benz  300 SL  Roadster      Bj. 1963
215 PS                  2996 ccm                    6 Zyl.

Dr. Stephan Kohnen         /  Aachen
Ellen Kohnen                    /  Aachen

Dieser 300SL Roadster ist eines der letzten ausgelieferten Modell. Der W 198 wurde von Februar 1957 bis Mai 1963 gebaut mitb einer Stückzahl von nur 1858 Fahrzeugen. Dieser betörende 300 SL hat Deutschland nie verlassen und gehört zu den Fahrzeugen, die seit 1961 eine Scheibenbremse verbaut bekamen. Zunächst zugelassen in Hamburg, gelangte der Wagen schon früh nach Aachen und wurde hier über Jahrzehnte gut gepflegt. Im Mercedes Center erfolgte 1992 und 1996 eine Restaurierung der Karosse und des Motors. 2007 dann der Umbau auf bleifreies Benzin. Mit oder ohne Hardtop läßt sich der „offene Bruder“ des legendären Flügeltürers herrlich fahren.

 

Lancia Flavia Cabrio Bj. 1963

Lancia  Flavia Cabrio        Bj. 1963
90 PS        1500 ccm          4 Zyl.

Stefan Düren                      /  Bonn
Alexandra Düren                 /  Bonn

Diese wunderschöne Lancia Flavia wurde nur aufs behutsamste restauriert und befindet sich in einem tollen Zustand. Es gibt nur noch wneige Exemplare von diesem Autotyp. Er gehörte ursprünglich dem Präsidenten des Lancia-Clubs Deutschland und nach seinem Tod verkaufte die Witwe die Flavia an Fam. Düren, erst nachdem sie nach einem längeren Gespräch die „Dürens“ als würdig befunden hatte. Ihr ging es nämlich darum, daß das Auto nicht zu einem Spekulationsobjekt verkommt, sondern von einer Familie bewegt und benutzt wird. Das hat der neue Eigner vor, die RODM in Monschau ist dafür eine tolle Gelegenheit.

Sunbeam Tiger Mark I Bj. 1965

Sunbeam Tiger Mark I      Bj. 1965
200 PS        4700 ccm        8 Zyl. 

Markus Lauscher           /  Rurberg
Nadine Jansen              /  Rurberg

Dieser kleine, britische Roadster basiert auf dem vierzylindrigen Sunbeam Alpine. Nachdem Carroll Shelby einen Prototyp mit einem Ford 8-Zylinder anfertigte, wurde die Serienproduktion unter dem Namen Tiger eingeleitet. Über 3 Jahre wurden ca. 7.000 Tiger Sunbeam hergestellt. Der hier gemeldete Tiger Mark I ist ursprünglich in England zugelassen worden. Der damalige Besitzer ist dann in 2001 auf den Kontinent ausgewandert und hat bei der Restaurierung den Umbau auf Links-lenkung vorgenommen. In Deutschland ist dieses Sunbeam Tiger seit 2014 und seit Anfang 2018 in der Eifel beheimatet.

Pontiac Catalina 4 dr. Bj. 1965

Pontiac Catalina 4 dr.  Hardtop  Bj. 1965
356 PS                 7000 ccm          V8 Zyl.

Axel Feldhoff              /  Köln
Bruni Riemer              /  Köln

Das „american muscle car“ wurde 2007 aus Oakland/ Kalifornien importiert. Es wurde aus Erstbesitz (!) übernommen und in Deutschland umgerüstet und restauriert. Mit einem begeisternden V8 Klang ist es jetzt ein optimaler „Cruizer“ für die schönen Tage im Jahr. Nach erfolgter Motorrevision nun mit ganzen 7 ltr. Hubraum und 356PS V8 Cruising-Spaß-Pur. Ohne fehlende B-Säule bedeutet das jede Menge Platz für Cabrio-feeling trotz mit festem Dach. …und der Motorsound, V8-Brammeln vom Allerfeinsten…. !

Jaguar 420 G Bj. 1967

Jaguar    420 G                Bj. 1967
265 PS    4200 ccm          6 Zyl.

Andreas Nawrot         /  Kerpen-Buir
Andrea Nawrot           /  Kerpen-Buir
sowie im Fond Susanne Pohl und Hans-Georg Pohl

Der 420G gehört mit einer Länge von 5,13 Metern zu den „classic saloons“ der Marke Jaguar, von Kennern liebevoll die BIG G´s genannt. Als Nachfolger des MK X ist diese Variante als Linkslenker gerade mal 1125 mal gebaut worden. Er gilt als Grand Seigneur der großen Karossen der 60er Jahre und stand dem Rolls Royce in Luxus und Design in Nichts nach. Die Technik ist nahezu identisch der im Jaguar E-Type mit phantastischen Fahrleistungen. Das Team Nawrot tritt zu viert in
Monschau an. Platz und Leistung gibt es im Jag ja genug…

Jaguar E-Type S1 4,2 FHC Bj. 1967

Jaguar  E-Type S1 4.2 FHC Coupé  1967
210 PS                 4200 ccm        6 Zyl.

Rainer Lehnen          /  Mönchengladbach
Ulla Lehnen              /  Mönchengladbach

Hier handelt es sich um eines der letzten Serie 1 Coupés mit 4,2 ltr. Motor. Dieser „E-Type“ wurde erstmalig in Rom 1967 zugelassen und 1985 nach Deutschland importiert. Seit 1987 befindet er sich im aktuellen Besitz und wurde vom Eigentümer 1990-2005 zum großen Teil in Eigenarbeit aufwändig bis zur blanken Rohkarosserie restauriert. Beim Wiederaufbau wurden möglichst viele Teile wieder aufgearbeitet und es mußte nur wenig ersetzt werden. Zahlreiche Detailverbesserungen wurden vorgenommen : 5-Gang-Getriebe, Edelstahl-Fächerkrümmer-Auspuff, Alukühler, verstärktes Fahrwerk und Differential, 4-Kolben-Bremsanlage ( sehr sinnvoll wegen zu kleiner Originalbremsen ), Colorverglasung, Voll-Leder-Ausstattung und Hosenträgergurte.

Jaguar E-Type Coupé S1 2+2 Bj. 1968

Jaguar E-Type  2+2   4.2       Bj. 1968
220 PS               4200 ccm     6 Zyl. 

Henner Clasen          /  Aachen
Ela Clasen                /  Aachen

Dieses E-Type Coupé 2+2 ( also 2 Sitze vorne und 2 „Notsitze“ hinten) wurde vom Werk nach Kalifornien aus-geliefert. Dort errang es 1983 den 2. Platz beim Concours Caledonien California. 1991 wurde das Fahrzeug nach Deutschland importiert. Einer der ersten Jaguar E-type 2+2. 2016 bekam der E-Type dann eine Restau-ration der Verschleißteile und eine komplette Neulackierung. So und mit roter Lederausstattung ist der E-Type ein tolles Fahrzeug zum genußvollen Cruisen.

Morris Minor 1000 Traveller Bj. 1968

Morris  Minor 1000 Traveller     Bj. 1968
45 PS               1098 ccm              4 Zyl.

Maike Lehmann                  /  Bochum
Tom Stumpe                       / 

Der fünfsitzige Morris Traveller kommt mit einer selbsttragenden Stahlkarosserie mit alubeplanktem Eschholzaufbau, zweitürig und mit zweigeteilter Hecktür daher. Gebaut wurde das rollende Fachwerkhäuschen von 1953 bis 1971, ohne daß jemals damit Gewinn gemacht wurde. 
Die Erstzulassung auf eine Gärtnerei in hampchire, UK, läßt erwarten, daß mit dem Kombi damals Gemüse und Blumen zum Wochenmarkt gebracht wurden. Heute wird er als Alltagszweitwagen eingesetzt (! keine Scherz !), u.a. um ohne Probleme den Wocheneinkauf nach Hause zu transportieren. So macht Einkaufen Spaß. Weitere Attribute an die heutige Alltagstauglichkeit sind „updates“ wie elektronische
Zündung, Zweikreisbremsanlage, Scheibenbremsen, Teleskopstoßdämpfer und ein 5-Gang-Getriebe.

Ford Mustang Coupé Bj. 1968

Ford  Mustand  Coupé                    Bj. 1968
200 PS               4700 ccm                8 Zyl.

Jochen Samberg                 /  Simmerath
Petra Krings                        /  Simmerath

Der Ford Mustang ist ein seit 1964 von Ford gebauter Sportwagen und Vorläufer der Pony-Car-Klasse. Dieser erstmalig in Monschau startende Ford Mustang darf sich getrost Mustang nennen, denn er ist ein US-Import. In Deutschland war der Name „Mustang“ f.d. Unternehmen Krupp und Kreidler geschützt und so vertrieb man dieses Modell in Deutschland unter einem anderen Namen, nämlich als T-5. Dieser Ford Mustang kam erst 2018 aus Kalifornien nach Deutschland und ist seitdem der wahr gewordene Jugendtraum des jetzigen Besitzers. Das Coupé mit „kleiner“ Maschine ( „nur“ 4,7 ltr…. ) , Automatikgetriebe und rundherum Trommelbremsen reichen für das Ponyfeeling. Bevor es nach „old Germany“ verschifft wurde, erhielt das „Pony“ eine neue Lackierung in den USA. Viel Erfolg bei der Oldtimerausfahrt RODM 2020 ! Das Team ist nämlich „ganz neu im Geschäft“ und sammelt noch „Rallye“-Erfahrungen.

Lamborghini Espada S1 Bj. 1969

Lamborghini  Espada S1     Bj. 1969
320 PS            3998 ccm       12 Zyl. 

Werner Baumann             /  Krefeld
Christopher Baumann      /  Krefeld

Im Jahr 2015 wurde der Lamborghini Espada S1 aus italienischem Vorbesitz im guten Zustand und mit „matching numbers“ erworben. Nach fast 5 jähriger Vollrestauration ist der Espada zwar immer noch „alt“, aber „besser als neu“. Mehr Text zu dieser „Bella“ folgt in Kürze….als auch das richtige Photo

Mercedes Benz 300 SEL 6,3 1971

Mercedes Benz    300 SL  6,3                 1971
250 PS                    6300 ccm                    8 Zyl.

Nils Prefi                               / Aachen
Marvin Dominiak                  /  Aachen

Billiges Benzin und die „größer ist besser“-Theorie führten in den 60er-Jahren zur Evolution der muscle cars. Die Stutt-
garter Antwort war der luftgefederte 300 SEL mit seinen
hervorrragenden Fahreigenschaften und mit dem 6,3 ltr. Motor aus dem großen 600er. Erich Waxenber-
ger brachte diese beiden Komponenten 1966 „heimlich“ zusammen und zeigte dem Vorstand das fertige Fahrzeug. So wurde 1968 auf dem Genfer Automobil Salon die für lange Zeit schnellste Serienlimousine vorgestellt. Dieses Exemplar kam 2004 aus Kalifornien zurück. Die Karosserie war rostfrei, aber die
Instandsetzung der Technik zog sich bis in´s Jahr 2007.

Mercedes Benz 280 SL 1971

Mercedes Benz    280 SL                   1971
170 PS                    2778 ccm               6 Zyl.

Julia Prefi                          / Aachen
Sophia Salber                   /  Aachen

Zum Markenzeichen des Mercedes-Benz 280 SL (W113) geriet vor allem die Gestaltung des SL-Hardtops, das nach Innen gewölbt an das Dach eines fernöstlichen Tempels erinnerte und dem Wagen den Spitznamen „Pagode“ eintrug. Perfekt war die Pagode aber nicht nur für den Schaulauf, sondern auch als Rennwagen. Erworben wurde dieser Wagen vom isländischen Bortschaften in Bonn. Dieser nahm ihn später mit zurück navh Skandinavien, von wo er 2013 beinahe rostfrei nach Aachen kam.

Audi 100 Coupé S Bj. 1971

Audi 100    Coupé               Bj. 1971
112 PS       1958 ccm           4 Zyl.

Thomas Lauscher          /  Monschau
Werner Maassen            /  Monschau

Mit dem Modell 100 Coupé S fand Audi zur feinen Linie – ein Meilenstein, nicht nur im Design : zum ersten Mal spielte ein Charaktertyp aus Ingolstadt in der Jetset-Klasse mit. Von den knapp 30.000 gebauten Wagen existieren heute nur noch etwa 400 Stück. Dieses Fahrzeug wurde im Dezember 1971 in Schweden zugelassen und kam 2012 zurück nach Deutschland. 2017 wurde dieqser Audi 100 neu lackiert sowie der Motor und das Getriebe überholt.

BMW 3.0 CSi Bj. 1971

BMW  3.0 CSi                      Bj. 1973 oder 1971 ?
200 PS        3000 ccm         6 Zyl.

Herbert Weber              /  Mönchengladbach
Dagmar Baumanns      /  Mönchengladbach

Diese attraktiven BMW-Coupés wurden zwischen 1971 und 1975 im Lohnauftrag von BMW bei Karmann gebaut.Es entstanden knapp über 30.000 dieses „BMW-intern genannten“ Typ E9, von der Variante CSi wurden zwischen 1971-1975 ganze 8144 Stück gebaut. Ausgerüstet mit einer Bosch D-jetronic Saugrohreinspritzung kamen diese BMW auf 200PS und mit einer Beschleunigung von 7,7 Sek von 0-100km/h und 220 km/h Höchstgeschwindigkeit waren die 3.0 CSi beachtlich sportliche Fahrzeuge. Dies auch dank des geringen Gewichts von ca. 1400kg, was für heutige Verhältnisse einem Kompaktwagengewicht entspricht.

Datsun 240 Z-R Bj. 1072

Datsun       240  Z-R            Bj. 1972
165 PS       2400 ccm           6 Zyl.

Rolf-Karl Döhring            /  Simmerath
Ann Stark                        /  ex-UK, nun Simmerath

Vorbesitzer dieses seltenen Datsun 240 war die Rallye-legende Klaus Fritzinger. Dieser erstmalig in Monschau startende Oldtimer entspricht den Homologationsvorgaben. Der Datsun hatte zweimalig eine Einladung zu den Schloß Dyck Classic Days, davon beim 2. mal mit „Wildcard“; dann 5. Platz im Concours d‘ Elegance in der Altersklasse. Teilnahme an diversen historischen Veranstaltungen , z.B. Heidelberg oder Trifels mit Top-Plazierungen. Solch ein Datsun 240 Z der ersten Serie ist heute sehr rar und gesucht. Wir freuen uns sehr über die erstmalige Teilnahme dieses seltenen „Gastes“ bei der „RODM 2020“ in Monschau.

Renault Alpine A110 1975

Renault  Alpine A110  S1600     Bj. 1975
100 PS                1600 ccm         4 Zyl.  

Christoph Kerz             /  Aachen
Felix Memminger          /  Aachen

Zum zweiten Mal können die Zuschauer einen begeistert
geformten Renault Alpine A110 zur RODM-Veranstaltung
bewundern, was uns sehr freut. Diese Alpine A110 ist 1975 in Deutschland ausgeliefert worden. Anfang 2000 wurde die Alpine dann von einem Autoliebhaber bei Charleroi gekauft. Der neue Alpinebesitzer und sein Freund, der Betreiber einer Reparaturwerkstatt war und über die Grenzen bekannter Alpine-Spezialist, rüsteten das Fahrzeug zur Rallyetauglichkeit auf und betrieben gemeinsam damit moderaten Amateurrallyesport. U.a. bestritten sie mehrfach die Rallye Korsika. Altersbedingt haben sich diese Herren von ihrer „Alpine-Leidenschaft“ getrennt und es gelangt dem jetzigen Besitzer diese Alpine A110 mit schöner Geschichte zu „ergattern“, die dem Team Kerz eine Menge Freude bereitet. Die Teilnahme an Rallyes wie der in Korsika sind schöne Träume, aber hoffentlich keine Schäume.

Jaguar XJ Coupé 4,2 Bj. 1975

Jaguar XJ   Coupé   4,2       Bj. 1975
172 PS        4235 ccm           6 Zyl.

Karl-Heinz Empel           /  Krefeld
Elisabeth Roth-Empel    /  Krefeld

Bereits auf der IAA von 1973 war das neue Coupé als sicher attraktivste Variante der Serie II angekündigt worden. aber erst 1975 konnte es als XJ 4.2C Two-Door in die Serienproduktion gehen. In der kurzen Bauzeit wurden lediglich rund 1250 Fahrzeuge prodiziert. Dieser Jaguar XJ wurde 1975 an einen italienischen Industriellen in Mailand ausgeliefert und war bis 2018 in einer Hand. Dieser wunderschöne Jaguar ist im absoluten Originalzustand – durch Jaguar-Heritage-Vertificate bestätigt.

 

Lancia Stratos 1976

Lancia      Stratos HF        Bj. 1976
215 PS      2400 ccm          V6 Zyl.

Dr. Thomas Mönks         /  Krefeld
Gerrit Mönks                   /  Krefeld

Anfang der 70er Jahre entwickelte Lancia den Stratos HF mit dem Ziel, an alte Rallyeerfolge anzuknüpfen. Dies gelang drei Jahre in Folge, mit dem Gewinn der Rallye WM. Zur Homologation wurden ca. 500  Straßen-autos bei Bertone geordert. Dieser Lancia Stratos ist seit seiner Erstzulassung in Deutschland. Sein Motor aus dem Ferrari Dino wurde renntechnisch überarbeitet und leistet 220PS ( statt im Dino 195PS ) bei einem Fahrzeuggewicht von ca. 970 kg. Im Stratos ist der Vergaser gegenüber seinem Ferrari-Pendant DINO 246GT(S) weit besser positioniert, d.h. er ärgert nicht mit Aussetzer bei Kurvenfahrten.

Peugeot 504 V6 Cabriolet 1977

Peugeot    504 V6       Cabrio         Bj. 1977
136 PS      2646 ccm                        V6 Zyl.  

Stefan Düren                 /  Bonn
Laetitia Düren                /  Bonn

Dieser schicke Peugeot 504 V6 Cabrio wurde von Pininfarina gezeichnet – man sieht es mit Wohlgefallen. Erstmalig 1977 in Köln zugelassen, kam das Cabrio mit 10.200 km 1983 in Familienbesitz. Der Peugeot diente jahrelang als Zweitwagen für Michael Düren. Zahlreiche
Reisen führten ihn quer durch Südeuropa. Die drei Brüden Michael, Stefan, und Thomas Düren nutzen ihn auch als Zugfahrzeug für die Segeljolle, Windsurfbretter und Reisegepäck. Er kehrte ohne Panne
zurück, aber am Bootstrailer mußten zweimal die Radlager gewechselt werden. Aber mittlerweile treibt diesen Peugeot ein neuer Motor an. Flotte Fahrten bei südlichen Temperaturen sind nicht „sein Ding“.
Der Starter Stefan Düren erinnert sich noch gut daran, daß er mit seinem Bruider und dem 504er Cabrio zum Jesuitengymnasium in Bonn Bad Godesberg gefahren ist. So hat er seine drei Kinder auch am
ersten Schultag – wie damals – mit diesem Cabrio zum selben Gymnasium chauffiert. Da kommt nicht
„irgendein“ Peugeot 504 nach Monschau, sondern eine Oldie mit langer Familiengeschichte.

Porsche 930 Turbo 1979

Porsche     930 Turbo               Bj. 1979
300 PS       3258 ccm                 6 Zyl. 

Eigner auf Wunsch ohne Namen   /  Nordeifel
sein Sohn                                        /  Nordeifel

Die mit der Rennwagenabteilung gewonnene Erfahrung beim Turbomotorenbau nutzte Porsche um einen Sportwagen zu konstruieren, der an die Konkurrenz von Ferrari und Lamborghini heranreichte. Aufgrund seines Turboloches und der plötzlich einsetzenden Leistungsentfaltung ist der 930 Turbo durch sein „giftiges“ Fahrverhalten bekannt geworden. Nicht umsonst trägt dieses Porschemodell den Spitznamen „Witwenmacher“. Bei seiner Einführung war der 930 Turbo der schnellsten in Serie hergestellte, deutsche Sportwagen.